Unsere Kategorie "Aktuelles" beinhaltet alle Beiträge und Artikel aus allen Subkategorien dieses Bereiches.

Wie schon im letzten Jahr fand der diesjährige Infotag in der und rund um die Aula statt. Interessierte Besucher:innen konnten sich über unsere Schule und ihr vielfältiges Angebot informieren, mit Schüler:innen, Lehrkräften und anderen Eltern ins Gespräch kommen und sich einen Eindruck verschaffen, was es bedeutet, am AvH zur Schule zu gehen. 

Wir danken allen Beteiligten und hoffen, dass der Infotag einen hilfreichen Blick in unser buntes Schulleben geben konnte.

 

 

 

  

Wir laden alle interessierten Eltern, Kinder des 4. Jahrgangs und Jugendliche des 9. und 10. Jahrgangs herzlich zu unserem Infotag am 18. Januar in unserer Aula im Hauptgebäude (Treppenaufgang) ein.

Themen sind der Übergang 4/5 und der Übergang in die Oberstufe. 

 

Der Infovortrag zur Mittelstufe findet um 17:30 Uhr in Raum E03 im Hauptgebäude statt.

Der Infovortrag zur Oberstufe startet um 18:30 in Raum C101 im Hauptgebäude.

 

 

Die Q2-Schüler:innen haben ihre Halbjahreszeugnisse erhalten, die Jahrgänge 5 und 6 wurden mit einer Weihnachtsfeier verabschiedet, wir alle gehen nun in die Ferien und sehen uns im nächsten Jahr wieder!

Wir wünschen also schöne Ferien, einen guten Rutsch und allen, die Weihnachten feiern, wunderschöne Weihnachten!

 

 

Auch in diesem Jahr fand wieder die traditionelle Weihnachtsfeier der Jahrgänge 5 und 6 statt. In unserer voll besetzten Aula wurde getanzt, gespielt und gesungen. Karina und Enxhi führten als Moderatorinnen souverän durch das Programm und Herr Spatzek und Herr Liebig begleiteten die Klassen musikalisch bei ihren Weihnachtsliedern.

 

 

 

Während für die E-Phase aus technischen Gründen leider kein Turnier stattfinden konnte, fanden sich die Q-Phasen- und VBK-Schüler:innen am letzten Montag vor den Ferien zum traditionellen Oberstufenturnier zusammen. Volleyball und Fußball standen auf dem Plan, in der TuS-Huchting-Halle trafen die Mannschaften der unterschiedlichen Jahrgänge aufeinander und wurden lautstark angefeuert.

 

 

 

Vorgestern waren zwei Friedensaktivsten von "Combatants for Peace" zu Besuch am AvH. In zwei Veranstaltungen sprachen sie über sich, ihre Arbeit, und die Situation im Nahen Osten. Zunächst bekamen die Schüler:innen einen Film zu sehen, in dem die Entstehung der “Combatants for Peace“ erklärt wurde. Das Hauptanliegen der NGO ist es, dass Israelis und Menschen aus den Palästinensergebieten sich begegnen und kennenlernen, um einander besser zu verstehen. Auf diesem Wege haben sich Friedensaktivist:innen zusammengeschlossen, die zuvor gegeneinander gekämpft hatten. Rotem (aus Israel) und Osama (aus dem Westjordanland) erzählten aus ihrem Leben und darüber, wie wesentlich Empathie für das andere Volk ist, um Frieden im Nahen Osten zu ermöglichen.

Sowohl Radio als auch Fernsehen waren zu Besuch: Hier ist der Beitrag auf butenunbinnen.

 

 

Gleich fünf Schüler:innen unserer Schule sind in diesem Jahr in den Jugendbeirat gewählt worden (von links nach rechts): Mariam Laayachi El Mouane aus der Q1, Alina Reusbich aus der E-Phase sowie Zeinab Azizi, Enes Deniz Köm und Alihan Özcan (nicht auf dem Foto) aus der Q1 sind nun Teil des Jugendbeirats Huchting. Wir gratulieren und drücken die Daumen für die Umsetzung ihrer Vorstellungen und Ideen!

 

 

Auch in diesem Jahr fand wieder das Schulfinale unseres Vorlesewettbewerbs im sechsten Jahrgang statt. In der Aula traten am Nikolaustag die acht Klassensieger:innen aus der Vorrunde gegeneinander an.

In der ersten Finalrunde lasen alle aus einem selbst gewählten Buch vor. Drei Schülerinnen qualifizierten sich für die Finalrunde, in der sie einen Fremdtext vorlesen mussten. Es handelte sich um Bisan aus der 6a, Karina aus der 6c und Lia aus der 6d.
Die aus vier Schüler:innen aus Sek. 1 und Sek. 2 sowie vier Lehrkräften gebildete Jury erklärte am Schluss Karina zur Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs. Gut gefallen haben der Jury Karinas ihre laute und deutliche Art zu lesen und die Betonung der wörtlichen Rede, besonders im Fremdtext.
Mila und Merle, zwei engagierte Schülerinnen aus der 9d, moderierten den Wettbewerb auf sehr angenehme Art und Weise und belohnten am Ende jede:n Vorleser:in mit einem Buchpreis und einer Urkunde. Piet und Gerit aus unserer Technik-AG sorgten wie immer für einen stimmungsvollen Rahmen.
Vielen Dank an alle Beteiligten!

 

 

 

 

Zwei Tage lang machte der "Bremer FutureParcours" Station bei uns an der Schule. In der Aula präsentierten sich 15 Arbeitgeber aus ganz unterschiedlichen Ausbildungsbereichen und kamen mit den Schüler:innen aus Jg. 9 und E-Phase ins Gespräch. Auch die Oberschule an der Hermannsburg war mit ihren Schüler:innen aus  Jg. 9 und 10 dabei. 

An den unterschiedlichen Stationen konnten Eindrücke gewonnen, Informationen erhalten und praktische Erfahrungen gemacht werden. So bekamen die Schüler:innen beider Schulen aus erster Hand Einblicke in die vielfältige Arbeitswelt in Bremen. 

Auch die Senatorin für Kinder und Bildung, Frau Aulepp, kam zu einem Besuch vorbei, betonte die Bedeutung der Veranstaltung und überzeugte sich vor Ort vom Engagement aller Beteiligten. 

Wir freuen uns über eine rundum gelungene Veranstaltung und hoffen, dass diese für die Schüler:innen beider Schulen gewinnbringend war!

 

 

 

Der diesjährige „Welttag der Philosophie“ fand, wie immer, am dritten Donnerstag im November statt. An diesem Tag folgt der Fachbereich Philosophie mittlerweile schon traditionell dem weltweiten Aufruf der UNESCO und widmete sich in diesem Jahr dem Argumentieren.

In Jg. 7 sowie der E-Phase hatten sich dazu im Vorwege alle Philosophie-S:S mit dem Argumentieren beschäftigt. Sie hatten diskutiert, Kriterien für überzeugende Argumentationen kennengelernt und sich Argumentationsfehler angeschaut. Am „Welttag“ trafen diese Expert:innen dann auf die Philosophie-Kurse der Oberstufe, stellten diesen ihr Wissen zur Verfügung und erarbeiteten in gemischten Gruppen Argumentationen zu vorher ausgewählten Themen, die für die Schule relevant sind. Exemplarisch wurden dann die Argumentationen zu drei Themen der Schulleitung und den Schüler:innensprecher:innen überreicht.

Wir freuen uns über ein auch in diesem Jahr wieder gelungenen „Welttag der Philosophie“!

 

 

 

Ein bisschen beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des AvH dann doch, als sie die Obere Rathaushalle betraten. Die aufwendig verzierten Wände und Decken mit Gemälden von alten Ratsherren und die im Saal hängenden, detailreichen Modelle großer Segelschiffe zeugten davon, dass dies ein Ort für besondere Anlässe ist. Ein solcher war der Abend des 8. November, als der Oberbürgermeister Andreas Bovenschulte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Nacht der Jugend empfing. Im Zeichen der Erinnerung an die Reichspogromnacht des 9. November 1938 lud die Veranstaltung wie jedes Jahr zu einem abwechslungsreichen Programm ins Bremer Rathaus ein. Vor 85 Jahren hatte die NSDAP zu gewalttätigen Aktionen gegen Jüdinnen und Juden aufgerufen und diese durch ihre Einheit der SA und mithilfe der Polizei durchgeführt. Zahlreiche jüdische Einrichtungen und Geschäfte wurden geplündert und verwüstet, Synagogen in Brand gesteckt, Jüdinnen und Juden verfolgt und angegriffen – über 1300 Menschen starben. Die Verschleppung von Jüdinnen und Juden erreichte nun ein nie dagewesenes Ausmaß. Dass mit Frau Tova Pagi und Herrn Ivar Buterfas-Frankenthal zwei jüdische Überlebende des Holocaust eingeladen waren, um insbesondere jüngeren Menschen von ihren Erfahrungen zu berichten und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, war eine große Besonderheit der Veranstaltung der letzten Woche. Die seltene Möglichkeit zu diesem Zeitzeugengespräch wollten Schülerinnen und Schüler einer zehnten Klasse und der Geschichtsleistungskurs des Q2-Jahrgangs des AvH nicht ungenutzt lassen und überlegten sich Fragen, die sie den beiden Zeitzeugen im Gespräch stellen konnten. Begleitet wurden sie dabei von den Geschichtslehrern Niki Karcher und Carlos Ridder-Waldmann.

Wir alle tragen Sorge für ein friedliches Miteinander aller Gruppen und Religionen in Bremen!“

In seiner Begrüßungsrede hob Bovenschulte nicht nur die Notwendigkeit hervor, die Opfer der Reichspogromnacht nicht zu vergessen, sondern mahnte auch, dass wer sich der Geschichte nicht erinnere, gezwungen sei, diese zu wiederholen. Angesichts des vielerorts zu beobachtbaren Hasses, der Spaltung und Intoleranz in der Gesellschaft müsse man Sorge dafür tragen, dass Menschen aller Religionen und Gruppen in Bremen gemeinsam friedlich miteinander leben können. Hierfür sieht der Oberbürgermeister sich und alle Anwesenden in der Pflicht, was er mit einem lauten „Wir!“ betonte und dies als eindeutiges Zeichen der Nacht der Jugend hervorhob. Die von ihm eingeforderte Haltung gegenüber menschenfeindlichem Handeln passte sehr gut zu dem im Anschluss an die Rede vorgetragenen Song „I will speak again“ von der Bremer Schülerinnen-Band Young Diamonds, die mit ihrer starken Botschaft und einer hervorragenden Darbietung das Publikum vollends überzeugten.

Ivar Buterfas-Frankenthal berichtet über seine Kindheit im Nationalsozialismus

Nach der Eröffnung folgte ein Vortrag von Herrn Buterfas-Frankenthal im Kaminsaal. Hier holte dieser nun etwas aus und berichtete von seinen Erfahrungen im Nationalsozialismus, die ihn schon als Kind mit voller Wucht trafen und einen Antisemitismus offenbarten, den es heute und in Zukunft mit aller Kraft zu verhindern gelte. Dass die Ankündigung, die nachfolgende Episode aus seiner Kindheit werden so manchem Hörer das Blut in den Adern gefrieren, ihre Berechtigung hatte, zeigte später ein Blick in die Gesichter der Anwesenden. Selbst die Mitschüler:innen seiner Grundschule in Hamburg hatten den Antisemitismus der Erwachsenen aufgenommen. Nur ein couragierter Passant verhinderte damals das Schlimmste, als eine Gruppe Kinder Buterfas-Frankenthal auf einem Metallrost auf dem Gehweg einkesselte, den Hohlraum darunter mit Papier ausfüllte und es anzündete. Vor seiner Rettung, an die er selbst nicht mehr glaubte, züngelten die Flammen bereits an seinen Beinen hoch. Das Unfassbare: Opfer wie Täter waren noch Kinder. Dass auch heute noch der Kampf gegen Antisemitismus eine immens wichtige Aufgabe sei, machte Buterfas-Frankenthal an mehreren Dingen fest. Zum einen sei in keinem Land wie Deutschland so viel zum Nationalsozialismus geschwiegen worden, was wiederum dazu beitragen habe, dass der Nationalsozialismus für überwunden gegolten habe. Zudem musste er in Bremen in Polizeischutz empfangen werden – für ihn eine bekannte Prozedur, die dennoch bedenklich stimmen muss. 

Schaut hin, wenn andere wegschauen!“ 

In seinen Ausführungen machte Buterfas-Frankenthal immer wieder deutlich, warum er einen so intensiven Austausch mit jüngeren Generationen sucht: „Fragt nicht: was kann mein Land für mich tun? Sondern fragt: was kann ich für mein Land tun?“ Die Pflicht der Jugendlichen, die die Erwachsenen von morgen seien, sei die Entwicklung in Deutschland im Blick zu haben und in demokratischen Prozessen das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. Es dürften nicht die Menschen an die Macht in Deutschland kommen, die die Vergangenheit kleinredeten und Mahnmale als Schande erachteten. Jedoch solle man sich auf der Straße nicht in Gefahr begeben, wenn Übergriffe durch Rechtsextreme beobachtet würden. Jedoch fuhr er fort: „Schaut hin, wenn andere wegschauen!“ Sein dringender Appell: die Polizei rufen, das könne jeder. 

Zuletzt gab es für die Zuhörenden noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen, was die Jugendlichen auch nutzten. Anna Nguyen aus dem Geschichtsleistungskurs stellte die Frage, ob Buterfas-Frankenthal noch Hoffnung hatte, als die Nazis an die Macht kamen. „Natürlich!“, lautete die sofortige und lautstarke Antwort. Man habe nicht geglaubt, dass die Herrschaft der Nazis von Dauer sei. Dass es noch viel schlimmer kam, sei zwar furchtbar gewesen, doch müssten die Zuversicht und vor allem der zukünftige Einsatz für die Demokratie das sein, was junge Menschen bewegen solle. Hierin sahen die Schülerinnen und Schüler später auch einen großen Gewinn des Gesprächs: dass viel über die Zukunft gesprochen wurde und ihnen hierfür eine so bedeutsame Rolle zuwiesen wurde. Außerdem, so der Zwölftklässler Aaron Geffe, habe man die Geschichte eines Menschen gehört. Das sei etwas Anderes, etwas Besonderes. Nächstes Jahr wird Ivar Buterfas-Frankenthal 91 Jahre alt. Dann solle Schluss sein mit den Gesprächen mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das der Bremer Nacht der Jugend war sein 1564. Gespräch. Dann – nein, schon jetzt – müssen Jüngere aus der Vergangenheit Lehren für die Gestaltung der Gesellschaft von heute und morgen ziehen. 

 

 

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